Snippets der organischen Suche anpassen - Traffic - Onlineshop erstellen

Die Klickrate auf organische Sucheinträge erhöhen, damit dein eigener Onlineshop kontinuierlich mehr Verkäufe generieren kann, das geht mit einigen nützlichen Snippets Tricks. Mit ein paar ausgeklügelten Kniffen wird das E-Commerce-Business lukrativer. Eine hohe Bedeutung nehmen hier vor allem aussagekräftige Informationen organischer Snippets ein.

Was sind Snippets im Google? Im Grunde einfach nur Textauszüge mit zusammengefassten relevanten Informationen des zu erwartenden Inhalts auf einer Webseite, die sich hinter dem Link des Suchergebnisses aus der Suchanfrage des Benutzers verbirgt.
Auf dieser Basis wird ein motivierter Besucher mit einer bereits vorhandenen Kaufabsicht direkt zu den Angeboten finden. Und mit hoher Wahrscheinlichkeit direkt eine Bestellung im Onlineshop erstellen und den Kauf erfolgreich im über den Warenkorb abschließen.

Qualifiziert vs. Motiviert

In der Regel werden Meta-Beschreibungen und Titel oft gesetzt und später nie wieder bearbeitet. Die herkömmliche Suchmaschinenoptimierung (SEO) macht es möglich, Meta-Beschreibungen und Titel einmal zu schreiben und nicht mehr zu ändern. Das Messaging ist allgemein generisch und informativ. Aufgrund von Werbestatistiken, neuen Verkaufsabsichten oder schlichtweg neuer Mitwettbewerber kann es hier durchaus sinnvoll sein die Kernbotschaft anzupassen.

Die Informationen in den Suchausschnitten (Snippets) wirkt sich nicht nur auf die Klickrate aus, sondern auch auf die Conversion-Rate, das bedeutet der Prozentsatz an Besuchern, die Produkte kaufen. Wer zum Beispiel als eigener Onlineshop Betreiber gegen Amazon antritt, muss sich von der an die Prime-Mitglieder gerichtete Kernbotschaft, schnell, kostenlos und zuverlässig Ware zu versenden abgrenzen.

Die Kundenbedürfnisse mit wenigen Worten kaufanimierend formulieren!

Einige Anbieter konzentrieren sich hier gezielt auf Schnäppchenjäger, denn in der Regel können Produkte beim Onlineshop erstellen bedeutend preiswerter angeboten werden als auf den großen Marktplätzen im Netz. Verkaufsgebühren und Konkurrenz in den virtuellen Produktkatalogen betreiben einen unerbittlichen Preiskampf.

Eine weitere Option ist es weniger über den Preis, sondern über Individualität den Kunden zum Klick zu animieren. Beispielsweise haben es Hersteller von Sonderanfertigungen schwer, auf Amazon zu verkaufen, denn hier wird vor allem auf Geschwindigkeit gebaut und weniger auf das Besondere wert gelegt. Ein eigener Onlineshop kann hier hervorragend, mit Anpassungsoptionen und Qualitätsnachweis über die Textauszüge der Suchanzeigen, auf die Kaufentscheidung Einfluss nehmen.

Um als Werbetreibender keine Gelegenheit zu verpassen motivierte Käufer auf die eigenen Angebote aufmerksam zu machen, sind Titel und Meta wichtige Features, um mit E-Commerce-Webseiten Verkäufe zu generieren. Jeder Shopbetreiber sollte sich auf seine Stärken konzentrieren und versuchen, so genau wie möglich auf die wichtigste Käufergruppen Einfluss zunehmen. Den richtigen Anreiz und die Zielgruppe für jedes Produkt zu finden, um Onlineshopper mit Kaufabsichten auf die eigenen Produktseiten zu locken, ist sicher keine leichte Aufgabe – zum Glück können Google Anzeigen und Google Analytics helfen.

Verwenden von Google Analytics

Durch die exakte Analyse von Google-Anzeigen in Google Analytics werden die Werte aus der organischen Suche deutlich verständlicher. Wer beispielsweise neue Kunden gewinnen möchte, die vor allem große Bestellungen auslösen, muss im eigenen Onlineshop die letzten Großaufträge checken, die durch bezahlte Suchkampagnen generiert wurden. Dazu werden die Anfragen überprüft, und zwar, wer hat über welches Keyword den Weg über die Angebote bis in den Warenkorb gefunden.

Exakt diese Daten sollten nun bestmöglich für die optimierte organische Suche in Snippets eingebaut werden. Auf diese Weise werden suchende Käufer zur Action motiviert uns sorgen für mehr Umsatz. Im letzten Schritt ist sicherzustellen, dass die entsprechenden Seiten ordnungsgemäß indiziert und in der organischen Suche angezeigt werden. Es ist möglich, dass Landing Pages bezahlten Traffic erhalten, allerdings nicht in den organischen Suchlisten erscheinen.

Schritt 1.

Erstelle ein kleines Marktsegment in Google Analytics, um neue Besucher separat anzuzeigen, die über die bezahlte Suche zu den Angeboten finden.

Schritt 2.

Unter Conversions > Ecommerce > Sales Performance sind die größten Aufträge nach Transaktions-ID gelistet. Auf der Registerkarte – Sales-Performance – kann eine sekundäre Dimension hinzufügt werden, um die Suchanfrage unter Werbung > Suchanfrage (als sekundäre Dimension) abzurufen. Nach der Aufschlüsselung nach Bestellung und Keywords, ist nun zur ermitteln, wer hat die Bestellungen aufgegeben, und über welche Werbeanzeigen wurden die Verkäufe generiert.

Schritt 3.

Jetzt heißt es, das Marktsegment anpassen, um die Großaufträge herauszufiltern. Hier kann einfach ein neuer Filter hinzugefügt werden – matches regex – so kann nach allen Transaktionen gleichzeitig gesucht werden.

Schritt 4.

Da als eigener Onlineshop Betreiber es ebenso möglich ist B2B-Handel zu betreiben, wie auf den gängigen Marktplätzen, kann hier optional der Name des Unternehmens, angezeigt werden, insofern es sich um einen B2B-Verkauf handelte. Über die Rubrik Zielgruppe > Technologie > Netzwerk – ist das das Unternehmen zu ermitteln, ab einer gewissen Größenordnung taucht der Name in der Spalte „Service Provider“ automatisch auf.

Läuft der größte Umsatz über Verkäufe an den Endverbraucher, also B2C-Verkäufe, ist die folgende Zielgruppe zu empfehlen > demografische Merkmale > Übersicht, um mehr über deine größeren Bestellungen zu erfahren. Ein weiterer interessanter Bericht ist unter Zielgruppe > Interessen > Marktsegment verfügbar. Hier ist ziemlich genau einzusehen, welche Art von Produkten Verbraucher bereits gekauft haben und wahrscheinlich wieder kaufen werden.

Schritt 5.

Jetzt geht’s an die Suche nach der Kampagne, der Anzeigengruppe und der Anzeigentexte, die den jeweiligen Käufer zum Kauf bewegt haben. Der Weg führt direkt über die Akquisition > Google Anzeigen > Kampagnen. Hier erhalten wir die jeweils die erste Zeile der Anzeigen, der zuletzt beim Werbung für den Onlineshop erstellen, entworfenen Google Ad-Kampagnen.

Hier können ganz einfach die Anzeigeninhalte als sekundäre Dimension hinzugefügt werden. Dadurch erhalten wir die Google Ad-Kampagne und die erste Zeile der Anzeige wird automatisch dargestellt. Für die Einsicht in den vollständigen Inhalt ist ein Login auf dem Google Ads Konto notwendig.

Der angezeigte Text, stellt die entsprechende Meta-Beschreibung der dazugehörigen Angebotsseite dar. Oftmals muss gar nicht viel modifiziert werden, in der Regel ist es schon äußerst effektiv in den Meta-Tag ein „Jetzt kaufen“ oder „schneller Versand“ einzubauen, freilich nach den Möglichkeiten des jeweiligen Onlineshops. Das kann schon das Extra-Quäntchen darstellen, um zusätzliche Verkäufe zu erzielen.

Ein kleiner Spickzettel zum Erstellen von Suchanzeigen

  • Beschreibe das Ziel deiner potenziellen Besucher unmissverständlich in Zeile Eins.
  • Versuche geschickt die Anspruchshaltung deiner Kunden nutze zumachen.
  • Füge Zahlen und Statistiken in die Überschrift ein, um eine klare Botschaft zu vermitteln.
  • Bringe emotionale Eyecatcher in deine Anzeigen ein, die zum Klicken animieren.
  • Möglichst viele und relevante Keywords sollten in der Anzeigen-URL stehen.
  • Wichtig ist es die erste Textzeile mit einem Satzzeichen zu beenden.
  • Grundsätzlich sollte das Hauptaugenmerk auf den Vorteilen seiner Produkte liegen.

Hinweis: Nutze deine eigene Onlineshop Erfahrung und stelle mit klaren Fakten sicher, dass häufige Kundenbeschwerden künftig ausbleiben. Wer weiß, dass ein Produkt auf Bestellung gefertigt wird, der hat keinen Grund zur Beschwerde.

Wichtig ist es zum Abschluss den Google-Index zu überprüfen

Du solltest als eigener Onlineshop Betreiber nach der Anpassung, aber auch während deiner normalen Arbeitsabläufe stichprobenartig deine Google Kampagnen, Shopping Anzeigen und Meta-Titel kontrollieren. Erstrecht nach der Beendigung der Optimierung ⇒ Metabeschreibungen im Google-Index checken! Überprüfe, dass alles wie gewünscht angezeigt wird. Das ist ein wichtiger Schritt, ist hier ein Fehler enthalten, dann waren alle Bemühungen umsonst!

Ruf also zunächst die URL der endgültigen Zielseite auf. Im nächsten Kontrollschritt gibst du die URL in der Google Search Console über das URL-Überprüfungstools ein. Hinweis für geübte Google Add Athleten und alle die fleißig am Aufstieg arbeiten: In der neuen Version der Search Console befindet sich die URL-Überprüfung in der linken Menüleiste.

Sollten Probleme auftreten, dann ist womöglich, das Tracking-Parameter aus der URL zu entfernen, oder der Canonical-Tag sollte genauer unter die Lupe genommen werden. Wenn alles in Ordnung ist, bestätigt die Search Console mit einer indiziert anzeige die gelungene Änderung. Zur Bestätigung ist es freilich möglich, Google optional aufzufordern, noch mal zu indizieren.