SEO Optimierung – ist viel mehr als nur Metadaten, Keywords und Co. - Onlineshop erstellenDie Metadaten bedeuten für die meisten Shopbetreiber nur eins – Daten über Daten. In der Welt von E-Commerce und Onlinehandel dreht sich zwangsläufig alles um die organische Suche. Dies beinhaltet Titel-Tags und animierende Meta-Beschreibungen, schematisch-strukturierte Daten, Canonical Tags, Meta-Roboter-Tags und vieles mehr.

Und freilich nehmen die komplexen Metadaten bei der organischen Suche eine wichtige Rolle ein. Allerdings ist dieser Teil nur ein Abschnitt zur perfekten „Search Engine Optimization“. Mit dem richtigen SEO-Wissen ist ein eigener Onlineshop mit nachhaltigen Erfolg zu etablieren.

Dazu gehört allerdings einiges mehr als Keywords und Produktbeschreibungen, dies ist nur ein Bereich der komplexen Suchmaschinenoptimierung. Für alle eigenständigen Onlinehändler ist es an der Zeit, den Mythos SEO tiefgründiger zu beleuchten! Es dreht sich letztendlich umso viel mehr als einzig um Metadaten.

Im Folgenden eine Liste mit nützlichen Tipps zum Metadaten Tunning

Die Linkstärke von Backlinks verleiht dem eigenen Onlineshop Flügel

Je mehr Links von qualitativ hochwertigen, inhaltlich relevanten Webseiten miteinander in Verbindung stehen, desto mehr Autorität erhält eine Seite von den Suchmaschinen. Backlinks werden auch als Inbound Links bezeichnet und sind ein ultimatives Mittel zur Offsite-Optimierung. Im Grunde genommen verlinken andere Webseiten deinen eigenen Onlineshop durch einen Verweis.

Wer über viele kontextbezogene Links von gehaltvollen Webseiten verfügt, wird diesen besonderen Qualitätsnachweis schnell auf der eigenen Webseite wahrnehmen können. Denn aus der Anzahl und Qualität der Backlinks ergibt sich der PageRank. Um in dieser Liste nach oben zu klettern sind viele Backlinks mit hoher Wertigkeit vonnöten. Links mit einer guten Linkstärke lassen die Autorität und den Wert einer Webseite nach oben schnellen.

Es gibt auch Faktoren, die sich negativ auf die Stärke eines Links auswirken können. Werden auf einer Webseite zu viele Verlinkungen eingebunden, wird die Linkstärke einzelner Verweise darunter leiden. Zusätzlich sind Backlinks auf themenverwandten Webseiten grundsätzlich von höherer Wertigkeit, als Links, die auf nicht relevanten Themenseiten enthalten sind. Auch die Autorität der Seite, die den Verweis zur eigenen Webseite enthält, nimmt Einfluss auf den PageRank-Algorithmus, wie auch auf die Suchmaschinen-Position und das Link Alter.

Die Link Authority bezieht sich zum Teil auf Metadaten, da bestimmte Datentypen wie zum Beispiel NoFollow-Attribut und Link-Titel Attribut – den HTML-Code ändern können und somit den Link Juice beeinflussen. Aber das Konzept der Backlink-Berechtigung selbst ist unabhängig von Metadaten. Heut arbeiten alle modernen Suchmaschinen mit einem Algorithmus zur Analyse der Verknüpfungsstärke.

Die kontextbezogene Relevanz checkt der „Google Kolibri“!

Im Jahr 2013 veröffentlichte Google eine Algorithmus-Änderung, das sogenannte Hummingbird-Algorithmus-Update. Diese SEO relevante Spitzfindigkeit dient einzig dazu, die Geschwindigkeit und Präzession der Suchergebnisse zu verbessern. Die wohl wichtigste Code-Änderung der letzten Jahre mit dem kultigen Namen „Hummingbird“, auf Deutsch der Kolibri!

Der aktuelle Such-Algorithmus in der weltweit größten Suchmaschine, der Google-Suche, sondiert die wichtigsten Wörter aller Webseiten für ein optimiertes Ranking. Jeder Anwender soll künftig seine Suchergebnisse schnell und entsprechend seiner Eingabe, präzise in den Google-Ergebnisseiten vorfinden. Die neuen Zauberwörter für den eigenen Onlineshop lauten semantisches und kontextuelles Targeting.

Zum Beispiel ist „Hamburger“ oder „Frankfurter“ die Bezeichnung für bestimmte Stadtbewohner, aber auch eine typische Speise, die mehr oder weniger weltweit bekannt sind. Die Einführung des Hummingbird Update erleichtert Google, basierend auf kontextueller Relevanz, den „Burger“, „Würstchen“ oder ein „Mitglied der städtischen Bevölkerung“, an relevanten suchfreundlichen Position im Suchfenster anzuzeigen.

Das Suchsystem zu beeinflussen und mit Inhalte Bezug auf Metadaten nehmen ist heikel, zwar kann deren Content zwischen Meta-Beschreibung und Quellcode verändert werden. Und Metadaten können beispielsweise dazu verwendet werden, um Inhalte von strukturierten Daten zu modifizieren. Aber das Konzept der Kontextrelevanz bildet das Bindeglied zwischen der Linkberechtigung und dem Ranking, und hat mehr mit den tatsächlich verfügbaren Inhalten, als mit Metadaten zu tun.

Es geht darum, was der Benutzer tatsächlich auf der Webseite sieht und nicht, was im verborgen unter der Oberfläche lauert. Diese moderne Form der semantischen Analyse nutzt Google, um durch inhaltlichen Bedeutungszusammenhang von Texten und dem dazugehörigen Kontext, eine Webseite als relevant zu bewerten.

Benutzererfahrung – Ach das Onlineshopping hat so richtig Spaß gemacht!

Das positive Anwendererlebnis zeigt sich durch einen längeren Aufenthalt in euren Webshops. Google hat diesen besonderen Punkt einen speziellen Stellenwert gegeben. Die Nutzererfahrung ist heutzutage eines der wichtigsten Elemente zur Verbesserung der natürlichen Suchleistung. In der SEO-Theorie, werden Websites mit einer guten Anwendererfahrung stärker eingebunden und häufiger bei Suchanfragen erscheinen.

Google interpretiert eine niedrigere Bounce Rate als positives Zeichen, die Suchmaschine bewertet längere Sitzungszeiten auf einer Website, als eine höhere Interaktion. Beim Onlineshop erstellen fesselnde Themen mit einbinden und regelmäßig mit frischen Beiträgen füttern, das lässt eure Seite in Zukunft schnell einen der begehrten Positionen weiter oben in der Rangliste einnehmen.

Wichtige Faktoren für ein optimales Bedienerlebnis umfasst auch technische Feinheiten, wie schnelle Ladezeiten und hochauflösende Bilder, smartes Content-Marketing, imposantes grafisches Onlineshop-Design und eine selbsterklärende Benutzeroberfläche, die alle Bedürfnisse des Kunden erfüllt. Der Nutzer muss ohne Mühe an sein Ziel gelangen.

Google und seine SEO-Gurus interpretierten niedrigere Absprungraten und User die eine längere Zeit auf einer Webseite verbringen als höheres Engagement. Und auch hier spielen Metadaten keine Rolle!

Aus Alt mach Neu – 301-Weiterleitung / 301-Redirects

Eurer eigener Onlineshop ist seit Jahren am Laufen und es steht ein Relaunch oder bei einem weiteren Onlineshop erstellen eine Domainumstellung an? Um die bestehenden Backlinks und Rankings mit der neuen als auch die alten Linkstruktur zu verbinden, wird die 301-Weiterleitung benötigt.
Im Grunde genommen ist der Begriff aus der SEO-Welt das schwierigste „301 Redirects“. Es geht eigentlich nur um die unkomplizierte Weiterleitung von URL Linkberechtigungen. Das Umstellen von einer alten Website-URL auf eine neue Website-URL mit einer entscheidenden Besonderheit, dass die alte URL durch eine Übertragung vom HTTP-Statuscode 301, nicht mehr verfügbar ist.

Wer denkt als Shopbetreiber – 301 Redirects beeinflusst den Rankingfaktor negativ, hat falsch gedacht.

Zum einen erhöht sich Benutzerfreundlichkeit der E-Commerce-Seite und mit einer verbesserten Struktur, gibt es einen regelrechten Suchmaschinen Support. Eins steht völlig außer Frage, sowohl Nutzern als auch Google-Bot und Co. ist die URL egal, am Ende der Anfrage in der Suchmaschine sollte der bestmögliche Content angezeigt werden.

Wann ist eine 301-Weiterleitung sinnvoll?

  • Eigener Onlineshop mit Blogseite und diversen Social Media Seiten in einer Themenseite Zusammenfassen.
  • Durch Umstellung zu mehr Sicherheit mit einem Wechsel von http – https.
  • Verändern der Permalinkstruktur oder Erstellen einer neuen Verzeichnisstruktur.
  • Beim Onlineshop erstellen mit einer neuen Domain.
  • Alte Seiten entfernen.

Mit einer optimierten Crawlability zu besseren Suchergebnissen

Mit der „Crawlfähigkeit“, der Crawlability wird angegeben, wie gut die Webcrawler der Suchmaschinen auf einer Internetseite Metadaten auslesen können. Denn auch die besten Metadaten der Welt nützen nichts, wenn die Robots bzw. Crawler nicht zugreifen können. Definitiv einer der wichtigsten Punkte der Onsite-Optimierung, um die natürliche Suche zu verbessern.

Was blockiert einen Crawler? Einiges kann dafür verantwortlich sein wie Cookies, die allein zur Bereitstellung von Content in mehreren Sprachen fungieren, Seiten die beispielsweise ein Client Side Rendering (CSR) erfordern, Formularfelder oder Links die in JavaScript ohne explizite Anker-Tags eingestellt worden und vieles mehr. Es stehen auch Möglichkeiten zur Auswahl um Metadaten zu verwenden, die Crawler daran hindern, bestimmte Daten auf deinen eigenen Onlineshop Seiten zu indizieren. Zum Beispiel Noindex-Metatag Befehle, allerdings hat diese Crawling Besonderheit kaum etwas mit Metadaten zu tun.

Zusammengefasst

Der E-Commerce-Handel steckt in einer Boom-Phase, Kleinigkeiten rund um die Web-Performance können die Conversion Rate und den Website Traffic im Nu puschen. Auch ohne tief greifend auf die ebenso relevanten Metadaten einzugehen, ist einiges möglich für den Onlinehandel selbst im kleineren Format. Einzig durch unsere kontextabhängigen SEO Tipps – Robots, Bots und Besuchern einen leichten und übersichtlichen Zugang ermöglichen, sorgt für eine deutliche Verbesserung. Backlink Partnerschaften mit anderen Webseiten und optimiertes Crawling überzeugen Google-Bot und andere Suchmaschinen schnell von einer informativen und benutzerfreundlichen Webseite.