Onlinehändler aufgepasst diese Fehler kosten Euch Kopf und Kragen! - Onlineshop erstellen

An kreativen Ideen, im Internet Geld zu verdienen, mangelt es kaum. Ein Start-up-Unternehmen ist schnell gegründet, einfach den passenden Onlineshop erstellen und los geht’s. Der Onlinehandel boomt weltweit und Start-ups schießen wie Pilze aus dem Boden. Allerdings liegt allein die Rate der gescheiterten Versuche, laut eines Bloomberg-Insider-Berichts, in den USA bei etwa 80 Prozent.

Mit Sellergate als zuverlässigen Berater wird nicht nur ein einzigartiger eigener Onlineshop erstellt, sondern auch nützliche Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Geschäfts-Basis mitgeliefert. Zusätzlich bieten wir sichere SSL-Zertifikate und Hinweise zum perfekten Umgang mit den neuen Datenschutz Richtlinien der EU. Wir haben schon zahlreiche Start-up-Gründungen zu einem florierenden Onlinehandel verholfen.

Vom Mode- und Lifestyle-Unternehmen mit neuen Brands zur Markteinführung und bekannten Marken bis zu Boutiquen, Fitness-Studios, Food, Restaurants und Platzierungen auf bekannten Online-Marktplätzen wie eBay, Amazon, Etsy, Alibaba und Co.

Wir möchten ein paar Fakten, Schussel-Fehler und andere Missgeschicke dem Onlinehändler ein wenig näher bringen, um uns bekannte Fehltritte, die nicht selten bis zum Bankrott führen können von vornherein ausschließen zu können.

Häufige Fehler kleinerer E-Commerce Unternehmen

Von der Modebranche über Lifestyle bis zum Mischwaren-Händler und Nischenhändler auf Online-Marktplätzen und mit Onlineshop.

Eigener Onlineshop ohne Zielgruppe?

Keine Zielgruppen zu definieren wird bereits bei der Produktauswahl und Onlineshop erstellen zu falschen Entscheidungen führen. Dieses Kriterium ist einer der häufigsten Fehler von kleinen Onlinehändlern. Produkte in die Sortimentsplanung einbeziehen, die dir persönlich gefallen und hoffen, dass die Verbraucher es kaufen werden, ist der falsche Ansatz.

Potenzielle Zielgruppe ermitteln:

  • Dein eigener Onlineshop braucht Produkte, die du natürlich verkaufen möchtest aber auch gewisse Marktfaktoren erfüllen sollten.
  • Du musst herausfinden, wie du deine Käufer überhaupt mit deinen Produktvorstellungen erreichen kannst.
  • Definiere, an wen du verkaufen möchtest, und erstelle einen entsprechenden Produktmix für deinen E-Commerce Auftritt.

Onlineshop erstellen ohne einzigartige Produkte

Das Produkt Sortiment braucht auf jeden Fall einige Artikel, die kein anderer vertreibt! Keine einzigartigen Produkte in deinem Sortiment bedeutet, im Wettbewerb mit Amazon und großen Onlinehändlern dauerhaft an Boden zu verlieren. Eigene Produkte sind eine bewährte Strategie, um ein E-Commerce Unternehmen wirtschaftlich zu gestalten.

Amazon kann deine Gewinne quasi von heut auf morgen komplett ruinieren beispielsweise bei FBA Produkten die Preisspirale der Versandkosten untragbar gestalten. Läuft ein Artikel besonders gut, registrieren dies andere Händler und natürlich auch der Online-Riese aus den USA! Jeder will doch gern ein Stück vom Kuchen abhaben und mit verdienen. Das kann sich für einen kleinen Onlinehändler ganz schnell zu einem Worst-Case-Szenario entwickeln!

Die Lösung:

  • Unabhängigkeit, Eigenmarken und einzigartige Produkte.
  • Mit eigenen Produkten als Verkäufer Preis und Angebot bestimmen.
  • Käufer bezahlen gern extra für den Versand, wenn dein eigener Onlineshop oder Angebote auf anderen Marktplätzen ausschließlich dein Produkt konkurrenzlos anbieten.

Das Lager überfüllen

Ein Überbestand an Produkten im Lager kostet jeden Tag Geld. Ausgaben für Marketing, um den Absatz anzukurbeln und letztendlich unter dem Einkaufspreis verkaufen zu müssen, ist ärgerlich. Allerdings ist dies immer noch besser als überschüssige Lagerbestände, die du letztendlich gar nicht mehr verkaufen kannst. Der Schlüssel für eine wirtschaftliche Lagerhaltung ist die Balance. Teste deine Produkte! Wie kommen sie bei der Kundschaft an? Erhöhe sukzessive deine Bestände für einen effektiven Abverkauf mit optimierter Lagerhaltung.

Dein eigener Onlineshop braucht immer wieder neue Produkte

Verbraucher suchen gerade bei Onlinehändlern nach neuen Artikeln. Regelmäßig Neuheiten im Angebot zu haben, sollte zur primären Strategie unter der Maßgabe von Rentabilitätsgesichtspunkten werden. Wenn du eher preiswerte Mode im Angebot hast, sollte die Anzahl neuer Ware stets hoch sein. Verkaufst du hochpreisige Produkte, sollte die Auswahl neuer Artikel gut durchdacht sein und nicht übertrieben werden.

Nach Bedarf konkurrenzfähige Produkte kaufen/herstellen

Auf Bestellung produzieren kann gut funktionieren! Grundvoraussetzung für den Erfolg, müssen deine Kunden bereit sein, auf diese ausschließlich bei dir erhältlichen Produkte zu warten. Etwas auf Nachfrage anzubieten, das deine Konkurrenten auf Lager haben und am selben Tag versenden können, ist jedoch eher geschäftsschädigend. Auf diese Weise einen Markennamen aufbauen und Gewinne einzufahren ist schier unmöglich.

Kleine Margen

Geld verdienen ist der Hauptzweck eines jeden Unternehmens. Daher sollte die Preisstrategie für deine Produkte Spielraum bieten, um feste Kosten zu decken wie Versand, Verpackung, Werbung und natürlich auch Gewinn enthalten.

Fehlende Marketingkompetenz

Ein Unternehmen hat eine bereits etablierte Kundengruppe, die allerdings ständig mittels attraktiver Angebote umworben werden muss, um weiterhin anziehend zu wirken. Das kostet Geld, auch wenn es nur ein kleineres Budget beansprucht. Die altbewährte Mund-zu-Mund Propaganda, selbst das kann funktionieren und sicher ein kleines Nebengeschäft wert, wird jedoch ebenso keine professionelle Marketing Strategie ersetzen.

Outsourcing-Marketing

An externe Dienstleister Aufträge zu verteilen, kann hilfreich sein, es ist allerdings auch ein gewisses Maß an Vorsicht geboten selbst ernannte „SEO-Experten„, „Marketing-Gurus“ und „Markenstrategen“ halten nicht immer, was sie versprechen. Unerfahrene und oftmals verzweifelte Geschäftsinhaber beauftragen nicht selten die falschen Verkäufer und Experten – verschwenden Geld und verlieren das Vertrauen der Verbraucher.

Mit den falschen Influencern zusammenarbeiten

Das Influencer Marketing ist heutzutage zu einer der effektivsten Möglichkeiten aufgestiegen, um effektiv die gewünschten Zielgruppen zu erreichen. Bevor du mit einem Influencer zusammenarbeitest und einen Vertrag aushandelst, solltest du seine Profile und vor allem aktive Follower überprüfen. Wichtig ist hier ebenso ein Abgleich, ob dessen Zielgruppe deiner potenziellen Kundengruppe entspricht.

Bekannte und Familienmitglieder im Unternehmen

Mitarbeiter an den richtigen Positionen mit den erforderlichen Fähigkeiten einzusetzen ist entscheidend für den Erfolg. Dein eigener Onlineshop benötigt Arbeitnehmer und Lieferanten, die über Kenntnisse und Erfahrungen verfügen, um dein E-Commerce Unternehmen spezifisch voranzubringen. Ist ein Angestellter nicht effektiv, ständig krank, macht Fehler, bereitet dir mehr Aufwand in Sachen Fehlerbearbeitung und Ersatz wegen Krankheit, hier hilft nur schnell ersetzen! Dies ist oft schwierig, wenn es um langjährige Mitarbeiter, Bekannte, Freunde oder gar Familienangehörige geht.

Fehler größerer E-Commerce Unternehmen aus der Modebranche

Die gewohnte Mentalität eines produzierenden Unternehmens

Das Management verfügt über eine geballte Ansammlung von Fähigkeiten, Produkte zu produzieren und kann bis ins Detail jeden Produktionsschritt erklären. Die sogenannte Mentalität eines Herstellers trifft auf Unternehmen zu, die gerade einen eigenen Onlineshop erstellen, und schon seit vielen Jahren Produkte produzieren. Hier ist eine Klientel an Abnehmern vorhanden inklusive Produktverzeichnis und allem was dazugehört. Und jetzt soll ein eigener Onlineshop her, die Tagesordnung ist vollkommen verschieden. Als Produktionsunternehmen erhält eine Firma Aufträge und stellt dann Produkte her.

Im Onlinehandel ist genau das Gegenteil der Fall. Ein Unternehmen muss Geld für Marketingkampagnen ausgeben und dann „hoffentlich“ Aufträge erhalten. Für einen alteingesessenen Hersteller kann dieser Prozess wie ein Online-Glücksspiel aussehen. Den Spagat zu schaffen, den neuen Schritt zu wagen und das Bestandsgeschäft weiterzuführen, ist die Basis für den künftigen Erfolg im Online-Business.

Persönlichkeit & Fähigkeiten des Arbeitnehmers nicht genau kennen

In der heutigen Zeit kommt es des Öfteren vor, dass gerade Mitarbeiter im Management und kreativen Abteilungen oft mehr Zeit an ihrem Arbeitsplatz verbringen als zu Hause. Um erfolgreich zu sein, sollte das Arbeitsumfeld eines Unternehmens grundsätzlich positiv sein und Anreize bieten nicht zuletzt, um eine größere Bindung zum Unternehmen aufzubauen.

Wut und Eifersucht sind fehl am Platz, adäquate Arbeitsutensilien wie ein rückenschonender Bürostuhl, um nach einem langen Arbeitstag im Büro nicht an Rückenschmerzen zu leiden, sollten zu einer gesunden Arbeitsumgebung gehören. Grade in der Modeindustrie sind viele Unternehmen durch schlechte Arbeitsbedingungen zugrunde gegangen. Hinweis: Bestimmte Fähigkeiten können im Arbeitsalltag neuen Mitarbeitern antrainiert werden, allerdings keine Persönlichkeit, die maßgeblich zur Stimmung innerhalb eines Unternehmens beiträgt.

Marketingkampagnen mit zu kleinem Budget

Für viele Führungskräfte sind die monatlichen Ausgaben für Gehälter Marketingkampagnen in einem Posten zusammengefasst. Das beutet, die Mitarbeiterkosten tragen größtenteils das Marketingbudget, für den Onlinehandel kaum tragbar und kaum erfolgsversprechend.

Lückenhafte Kontrollen

Während die Feinsteuerung einzelner Abteilungen auf verschiedene Verantwortliche zu verteilen ist, sollten geschäftsentscheidende Prozesse immer von der Geschäftsführung kontrolliert werden. Qualitätsschwankungen und mögliche Reklamationen großer Kunden müssen in der Geschäftsetage bekannt sein, um einen möglichen Verlust eines überlebenswichtigen Bestandskunden nicht zu riskieren.

Zu viele Meetings

Mehrmals die Woche Meetings ansetzen ist keine gute Idee, um effektiv Geld zu verdienen. Klar, Teams müssen eine gute Kommunikationsbasis haben, um optimal miteinander arbeiten zu können. Wer allerdings von einem Meeting zum nächsten marschieren muss, wird zwangsläufig Arbeit liegen lassen und nicht konzentriert bei der Sache sein. Jedes Meeting reduziert die Arbeitszeit, deshalb Meetings auf ein Minimum zu beschränken und möglichst belebend gestalten und ausschließlich die Kernpunkte ansprechen. Es ist auch ratsam punktuell nur beteiligte Mitarbeiter mit Führungsqualitäten teilnehmen zu lassen. Die Abteilungsleiter können Anweisungen im jeweiligen Team selbst kommunizieren.