Kommt das Amazon Bankkonto - Angebot für die jüngere Generation? - Onlineshop erstellen

Im Gesundheitssektor hat der Online-Riese schon seine Fühler ausgestreckt und macht der Konkurrenz ordentlich Dampf. Mit US-Banken wird aktuell ein mit dem Girokonto vergleichbares Angebot ausgearbeitet. Dieses Amazon Zahlungsmittel soll speziell junge Kunden ansprechen und Personen, die über kein eigenes Bankkonto verfügen. Auf diese Art ist der Kundenkreis um ein Vielfaches zu erweitern, ohne das Amazon gleich ein Bankinstitut wird.

Sicher steckt auch der Konkurrenzgedanke dahinter, gängigen Zahlungsmittel-Serviceanbietern im Onlinehandel ein wettbewerbsfähiges Produkt entgegenzusetzen. Ein eigenes Amazon Zahlungsmittel würde die Gebühren bei bargeldlosen Zahlungen im Bereich E-Commerce wahrscheinlich kundenfreundlicher gestalten.

Amazon Girokonto in Kooperation mit US-Banken

Seit Ende 2017 arbeiten US-amerikanische Banken wie JP Morgan an der Umsetzung eines mit einem Girokonto vergleichbaren Modelles. Sollte es zu der Umsetzung kommen, wäre das ein Vorteil für US-Banken. Die Befürchtung, der Gigant aus der Onlinewelt könnte in den Bereich Geldinstitut vorpreschen, würde so in Kooperation geschehen. Hier ist zu erwähnen, dass Amazon über größere liquide Mittel verfügt als die beiden größten Banken der USA zusammen.

Goldman Sachs war gestern, Amazon-Banking vielleicht schon morgen?

Ein Girokonto ähnliches Produkt würde ebenso dem entsprechenden Kooperationspartner den Zugang zu junger Kundschaft gewähren. Hier verfügt Amazon über Millionen von Kunden, die das Angebot umgehend nutzen würden und nicht erst von der Qualität überzeugt werden müssten.
Zudem die Vertrauensbasis und Sicherheit über Amazon Pay, die Zahlungsvorgänge im eigenen Onlineshop abzuwickeln, seit geraumer Zeit bereits von E-Commerce Unternehmern in Anspruch genommen wird.

Insofern könnte auch der einzelne Online-Händler im E-Commerce davon profitieren. Noch ist allerdings alles in der Entwicklung, ob es rein rechtlich und Kreditkonform umzusetzen ist, wird sich zeigen. Die US-Banken werden eifrig daran arbeiten, um zu verhindern, dass der hunderte Milliarden schwere Online-Konzern auch noch in den Banken Sektor vordringt. Der Umsatz und Gewinn von Amazon steigt unweigerlich mehr und mehr, bereits jetzt verfügt der Online-Händler über mehr als 700 Milliarden verfügbares Kapital, dies lässt jede Konkurrenz verblassen.

Waltmart Inc. ist an der Opposition und Bankengesetz gescheitert

Jeder Schritt von Amazon, eine eigene Bankengruppe ins Leben zu rufen, würde Kapitalregeln und anderen Vorschriften unterliegen, die eine aggressive Expansion in gewohnter Manier des E-Commerce-Riesen wahrscheinlich einschränken würden. Vor gut einem Jahrzehnt hat der Einzelhandel Konzern Walmart Inc. einen ähnlichen Versuch unternommen. Die Bankenlizenz gab es nicht, allerdings heftige Kritik und am Ende scheiterte es an der Gesetzgebung und Banken-Opposition.

Amazon Bankkonto weniger Gebühren

Amazon denkt seit Jahren über eine Gebührenfreundlichere Zahlungsmethode nach und wird weiter an der Umsetzung arbeiten. Die Kundschaft bestätigt es, besteht die Möglichkeit mit Amazon Pay zu bezahlen, so greifen die meisten Kunden dazu. Wenn Amazon-Kunden ein Girokonto erhalten, von welchem sie direkt Bargeld für Einkäufe abheben können, würde dies dazu beitragen, einige dieser versteckten Transaktionsgebühren zu reduzieren.
Wenn das Produkt wirklich auftaucht, würde es Amazon ermöglichen weiter und tiefer in das Leben derer einzudringen, die bereits auf der Website und in den eigenen Amazon Lebensmittelgeschäften (Whole-Foods-Markets oder Amazon Go) einkaufen.

Online Angebote einfacher bezahlen

Wer Alexa nutzt und Streaming-Videos aus der gigantischen Serien- und Filmauswahl ansieht, über Kindl liest oder einfach nur täglich News über den digitalen Assistenten abfragt oder chattet.
Das Angebot alle Produkte und Dienstleistungen über ein Girokonto vergleichbares Amazon Bankkonto zu bezahlen, könnte dazu beitragen, die Gebühren deutlich transparenter zu gestalten. Im Gegenzug würde Amazon wie ein Finanzunternehmen über Einkommens- und Ausgabengewohnheiten der Kunden verfügen. Mit diesen Informationen könnte die Reise weiter nach oben gehen und der globalen Eroberung mit Kundenbindung stünden alle Türen offen.

Amazon Lieferservice Gesundheitssektor

Bereits jetzt baut Amazon einen Lieferservice auf, der eines Tages mit United Parcel Service Inc. (UPS) und FedEx Corp. konkurrieren könnte. Der Markt für Krankenhausbedarf und die Entwicklung und der Verkauf verschreibungspflichtiger Medikamente, daran wird schon hingebungsvoll gearbeitet. Aktien von Unternehmen aus diesen Branchen sind aufgrund der vergangenen Meldungen über den Einstieg von Amazon stark gefallen. Das Unternehmen braucht sich keinen Kundenstamm mehr aufbauen, sondern einzig seiner begeisterten Kundschaft alles bieten, was der Mensch braucht. Mit einem eigenen Lieferservice kann Amazon in den meisten Fällen die tägliche Anlieferung garantieren, morgens bestellt, bis zum Abend nach Hause geliefert. Kein Wunder, dass die Konkurrenz um Ihre Umsätze bangt.

Zusammengefasst

Die Zusammenarbeit mit Amazon würde Geldinstituten eine Bindung ermöglichen, die gleichzeitig einen Mitwettbewerber im Zaum hält. Darüber hinaus würde die potenzielle Bankenkooperation mit Amazon die jüngere Zielgruppe direkt zum Geldinstitut bringen. Der Kampf um die jüngere Generation wäre mit einem Schlag erledigt. Eine Win-Win-Situation für beide Parteien!

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